Schrift: größer/kleiner
Inhaltsverzeichnis
Sie sind hier: LVR-Klinik Viersen > Kinder und Jugendliche > Infos für Fachleute > Online-Artikel > Asperger-Syndrom - lösungsorientierte Therapie
Inhaltsverzeichnis:
Ingo Spitczok v. Brisinski, Stephanie Hamburg, Clemens Schmolze und Tom Rehwald
Deutsche Übersetzung des mündlichen Vortrags anlässlich des 14. Internationalen Kongresses der International Association of Child and Adolescent Psychiatry And Allied Professions (IACAPAP) am 5. August 1998 in Stockholm, Schweden
Das Asperger-Syndrom wurde erstmals von dem Wiener Kinder- und Jugendpsychiater Hans Asperger 1944 beschrieben. Mehrere Jahrzehnte blieb es jedoch relativ unbekannt. Diese Situation änderte sich erst mit der englischsprachigen Publikation von Lorna Wing (1981) sowie mit der Aufnahme der Diagnose in die beiden führenden psychiatrischen Klassifikationen ICD-10 (Dilling et al. 1993) und DSM-IV (APA 1996).
Es folgen die diagnostischen Kriterien Asperger Syndrom nach ICD-10 und DSM-IV:
Diese Störung von unsicherer nosologischer Validität ist durch dieselbe Form qualitativer Beeinträchtigung der wechselseitigen sozialen Interaktionen wie für den Autismus typisch charakterisiert, zusammen mit einem eingeschränkten, stereotypen, sich wiederholenden Repertoire von Interessen und Aktivitäten. Die Störung unterscheidet sich vom Autismus in erster Linie durch fehlende allgemeine Entwicklungsverzögerung bzw. den fehlenden Entwicklungsrückstand der Sprache und der kognitiven Entwicklung. Die Störung geht häufig mit einer auffallenden Ungeschicklichkeit einher. Die Abweichungen tendieren stark dazu, bis in die Adoleszenz und das Erwachsenenalter zu persistieren. Gelegentlich treten psychotische Episoden im frühen Erwachsenenleben auf.
Dazugehörige Begriffe:
Hauptmerkmale der Asperger-Störung sind eine schwere und anhaltende Beeinträchtigung in der sozialen Interaktion (Kriterium A) sowie die Entwicklung von restriktiven, repetitiven Verhaltensmustern, Interessen und Aktivitäten (Kriterium B) (zur Diskussion der Kriterien A und B siehe Seite 103 im Kapitel über die Autistische Störung). Die Störung muss in klinisch bedeutsamer Weise Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen verursachen (Kriterium C). Im Unterschied zur Autistischen Störung sind keine klinisch bedeutsamen Sprachrücktände zu beobachten (es werden z.B. bis zum Alter von zwei Jahren einzelne Wörter, bis zum Alter von drei Jahren kommunikative Sätze benutzt) (Kriterum D). Weiterhin treten keine klinisch bedeutsamen Verzögerungen bei der kognitiven Entwicklung oder der Entwicklung von altersgemäßen Selbsthilfefähigkeiten, im Anpassungsverhalten (ausgenommen bei sozialen Interaktionen) und bezüglich des Interesses des Kindes an der Umwelt auf (Kriterum E). Die Diagnose wird nicht gestellt, wenn die Kriterien für eine andere Tiefgreifende Entwicklungsstörung oder Schizophrenie erfüllt sind(Kriterium F).
Die Asperger-Störung wird bisweilen in Verbindung mit einem medizinischen Krankheitsfaktor beobachtet. Dieser sollte auf Achse III codiert werden. Verschiedene unspezifische neurologische Symptome oder Zeichen können auftreten. Die motorische Entwicklung kann verzögert sein, und häufig ist eine motorische Unbeholfenheit zu beobachten.
Es liegen nur begrenzt Informationen zur Prävalenz der Asperger-Störung vor. Sie scheint jedoch häufiger bei Jungen aufzutreten.
Die Asperger-Störung hat wahrscheinlich einen etwas späteren Beginn als die Autistische Störung oder wird zumindest etwas später erkannt. Im Vorschulalter sind motorische Entwicklungsrückstände oder motorische Unbeholfenheit zu beobachten. Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion können im schulischen Kontext offensichtlicher werden.
Gerade zu dieser Zeit können besondere idiosynkratische oder eingeschränkte Interessen (z.B. Faszination von Zugfahrplänen) auftreten oder als solche erkannt werden. Als Erwachsene haben die Betroffenen häufig Probleme mit Empathie und der Gestaltung sozialer Interaktionen. Die Störung zeigt offensichtlich einen kontinuierlichen Verlauf und dauert in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ein Leben lang.
Verfügbare Daten liegen nur begrenzt vor. Die Asperger-Störung scheint aber familiär gehäuft aufzutreten.
Die Asperger-Störung wird nicht diagnostiziert, wenn die Kriterien einer anderen
oder der
erfüllt sind. Bezüglich der differentialdiagnostischen Abgrenzung zur
siehe Seite 107, zur
siehe Seite 109 und zur
siehe Seite 112. Die Asperger-Störung muss auch von der
und der
unterschieden werden. Sowohl die Asperger-Störung als auch die Zwangsstörung weisen repetitive und stereotype Verhaltensmuster auf. Im Unterschied zur Zwangsstörung ist für die Asperger-Störung eine qualitative Beeinträchtigung sozialer Interaktionen und ein stärker eingeschränktes Muster von Interessen und Aktivitäten charakteristisch. Im Unterschied zur Schizoiden Persönlichkeitsstörung ist die Asperger-Störung durch stereotype Verhaltensweisen und Interessen sowie durch stärker beeinträchtigte soziale Interaktionen gekennzeichnet.
Qualitative Beeinträchtigungen der sozialen Interaktion, die sich in mindestens zwei der folgenden Bereiche manifestieren:
Beschränkte repetitive und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten in mindestens einem der folgenden Bereiche:
Die Störung verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.
Es tritt kein klinisch bedeutsamer allgemeiner Sprachrückstand auf (es werden z.B. bis zum Alter von zwei Jahren einzelne Wörter, bis zum Alter von drei Jahren kommunikative Sätze benutzt).
E.
Es treten keine klinisch bedeutsamen Verzögerungen der kognitiven Entwicklung oder der Entwicklung von altersgemäßen Selbsthilfefertigkeiten, im Anpassungsverhalten (außerhalb der sozialen Interaktionen) und bezüglich des Interesses des Kindes an der Umgebung auf.
F.
Die Kriterien für eine andere spezifische Tiefgreifende Entwicklungsstörung oder für Schizophrenie sind nicht erfüllt.
Obwohl die Kriterien keine signifikante Verzögerung in der Entwicklung sprachlicher Meilensteine vorschreiben, kommt es häufig vor, dass betroffene Kinder Sprache anders benutzen. So mag ein Kind einen wundervollen Wortschatz haben, trotzdem jedoch Schwierigkeiten im Sprachgebrauch oder im Verständnis sprachlicher Nuancen zeigen. Motorische Ungeschicklichkeit kann sich in einer Tendenz zu plumpen Bewegungsmustern äußern.
Da das Syndrom über viele Jahre relativ unbekannt war, gibt es bisher nur wenig Literatur zu dessen Behandlung. Die Symptome tendieren dazu, relativ stabil zu bleiben. Einige Autoren glauben, dass Menschen mit Asperger-Syndrom soziale Fähigkeiten auf eine Art und Weise lernen können, wie Sie oder ich lernen würden, Klavier zu spielen. Die in der Literatur vorliegenden Beiträge zur Behandlung des Asperger-Syndroms fokussieren überwiegend auf das Training sozialer Fähigkeiten und auf Verhaltensmanagement. Klin und Volkmar (1996) glauben, dass für Menschen mit Asperger-Syndrom eine fokussierte und strukturierte Beratung sehr nützlich sein kann, auch wenn bisher nicht gezeigt werden konnte, dass Einsicht-orientierte Psychotherapie sehr hilfreich ist. Dies gilt insbesondere im Kontext mit Erfahrungen wie Traurigkeit, Negativismus, Angst oder Familienfunktionen sowie bei Frustration hinsichtlich angepeilter Ziele und sozialer Anpassung.
Im Folgenden wollen wir versuchen, unseren lösungsorientierten systemischen Ansatz bei Asperger-Syndrom zu erläutern.
Systemische Therapie basiert auf einer Änderung therapeutischen Denkens: Weg von Versuchen, Pathologisches in den Individuen zu lokalisieren und hin zur Lösung präsentierter Probleme, indem angeregt wird, die Interaktionen in Subsystemen des Individuums, in der Familie und in größeren Systemen zu verändern.
Aktuelle systemische Ansätze basieren weitgehend auf konstruktivistischer Erkenntnistheorie. Konstruktivismus setzt Folgendes voraus :
Die meisten systemischen Therapeuten haben keine große Liebe entwickelt zu psychiatrischen Diagnosen. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass in einigen Fällen psychiatrische Diagnosen sehr hilfreich sein können (Spitczok von Brisinski, 1999). Das Etikett Asperger-Syndrom" kann nützlich sein, um Interventionen zu generieren, die den Bedürfnissen des Kindes besser entsprechen. Es sollte aber niemals der einzige Weg sein, um ein präzises Set von Verhaltensweisen, Interaktionen und Bedürfnissen festzusetzen. Jedes Kind und jedes System sind unterschiedlich.
ist ein berühmter Protagonist ambulanter lösungsorientierter Therapie.
inspirierte unseren Ansatz stationärer Therapie.
Lösungsorientierte Therapie basiert auf einem Wechsel im therapeutischen Denken: Weg davon, Pathologisches im Menschen zu lokalisieren und hin dazu, dem Betroffenen bei der Konstruktion von Lösungen der vorgetragenen Probleme zu assistieren. Der Therapeut stellt Fragen und verschreibt Aufgaben, die dem Klienten dazu dienen sollen, auf ihre eigenen Definitionen ihrer therapeutischen Ziele zu fokussieren. Dabei wird betont, dass der Klient die eigenen existierenden und möglichen Ressourcen nutzen soll.
(vgl. O'Hanlon 1998):
Finde Kompetenzkontexte: Fähigkeiten, Hobbys, Sport. Suche Lebenserfahrungen etc. Gab es Ausnahmen/bisherige Lösungen/Zeiten, als die Situation besser war?
Augenblicke des besten Umgehens mit dem Problem?
Ein 12-jähriger Junge, genannt Charlie, hielt sich nicht an die Anweisungen der Lehrer in der Schule. Er zeigte sowohl in der Schule als auch zuhause aggressives Verhalten. Mehrere Male war er von der Schule und von zuhause weggelaufen. Er wurde in unserer Klinik aufgenommen. Am Anfang war unsere Arbeitsdiagnose Störung des Sozialverhaltens". Nach einer mehrere Wochen dauernden Behandlung unter Anwendung unseres üblichen systemischen und verhaltenstherapeutischen Ansatzes mussten wir feststellen, dass wir nicht in der Lage gewesen waren, positive Veränderungen hinsichtlich der genannten Probleme anzuregen. Charlie schien es abzulehnen, unseren Instruktionen zu folgen, und er zeigte weiterhin aggressives Verhalten. Mehrere Male war er weggelaufen.
Ein geringer Grad an emotionalem Ausdruck und seine Vorliebe dafür, allein zu sein, führten zu weiterer spezifischer Exploration unter Berücksichtigung der Charakteristika einer autistischen Störung. Wir waren überrascht, als uns die Eltern in der folgenden Familientherapie-Sitzung fragten, ob Charlie unter Autismus leide. Sie hatten im Fernsehen eine Sendung über Autismus gesehen und sahen zahlreiche Parallelen.
Die Diagnose "Asperger-Syndrom" schien zu passen: Wir beobachteten deutliche Schwierigkeiten in zahlreichen nonverbalen Verhaltensweisen, wie Mimik oder Gestik zur Regulation sozialer Interaktionen. Außerdem gelang es Charlie nicht, innerhalb der Gleichaltrigengruppe entsprechend seines Entwicklungsstandes in angemessener Weise Beziehungen aufzunehmen. Er zeigte einen Mangel an spontaner Suche danach, Vergnügen und Beschäftigungen mit anderen Menschen zu teilen, einen Mangel an sozialer und emotionaler Bezogenheit sowie eingeschränkte, sich wiederholende und stereotype Muster im Verhalten und in Aktivitäten.
Es fand sich keine klinisch signifikante allgemeine Sprachentwicklungsverzögerung, jedoch eine besondere Art des Sprachgebrauchs: Charlie verstand Sprachnuancen nicht und hatte Schwierigkeiten im Sprachgebrauch. Weiterhin war er recht ungeschickt und plump in seiner Motorik. Es fanden sich keine klinisch signifikanten Entwicklungsverzögerungen, weder in kognitiver Hinsicht, noch in altersangemessenen Selbsthilfefähigkeiten oder bei situationsadaptivem Verhalten. Eine Ausnahme bildeten seine Fähigkeiten zu sozialer Interaktion und Neugierde. Kriterien für eine andere spezifische tiefgreifende Entwicklungsstörung oder Schizophrenie waren nicht erfüllt.
Zunächst erwarteten wir nun vor allem Änderungen im Verhalten und in den Erwartungen von uns und von der Familie, nicht jedoch im Verhalten von Charlie. Dies sollte zu einer verbesserten Anpassung zwischen der Umgebung und Charlies Bedürfnissen führen.
Aufgrund Charlies Schwierigkeiten im Verständnis sprachlicher Nuancen und dem Sprachgebrauch versuchten wir, besonders klar und pragmatisch in unseren verbalen Instruktionen zu sein. Dies sollte zu Erfolgen bei Charlie, bei der Familie und bei uns führen.
Wir bemerkten, dass Veränderungen des Tagesablaufes Charlie verwirrten. Wir begannen daher, spontane Änderungen des Tagesablaufes zu minimieren. Alle notwendigen Veränderungen wurden Charlie mindestens eine Stunde zuvor angekündigt.
Die Suche nach speziellen Interessen und Talenten wurde intensiviert. Wir fanden erfreuliche Fähigkeiten: Zum Beispiel kann Charlie sehr gut Kekse backen, und er liebt es, den Tisch zu decken.
ICD-10 beschreibt die Probleme dahingehend, dass sie eine starke Tendenz haben, zu persistieren. Dies führte nicht zu therapeutischem Nihilismus, sondern zu Geduld. Wir konnten unseren Erwartungsdruck vermindern. Dies schien den Effekt einer paradoxen Intervention zu haben: Am Anfang der Behandlung hatten wir viele Bemühungen auf Veränderungen verwandt, und es schien sich nichts zu verändern. Nun war es umgekehrt.
Der neue Ansatz schien besser zu passen, es kam zu positiven Veränderungen. Charlies Fähigkeiten im Verständnis sozialer und verbaler Nuancen nahmen zu, und er schien flexibler mit Situationen umgehen zu können. Sein Interesse an Gleichaltrigen wuchs. Bedeutsame soziale Konflikte nahmen ab, und Charlie meisterte sie in einer angemesseneren Art und Weise.
Dieses Beispiel verdeutlicht die Theorie autopoietischer Systeme: Sie sind operational geschlossen, d. h. sie arbeiten mit ihren eigenen Dispositionen und können nicht mit systemexternen Komponenten arbeiten. Charlie kann Informationen seiner Umwelt empfangen, aber er kann nicht unbegrenzt direktiv beeinflusst werden. Informationen aus der externen Welt werden nur in einem solchen Ausmaß relevant, wie sie die Dispositionen des internalen Systems von Charlie anregen können.
Diese Sicht regt an, Charlies Charakteristika als für ihn zum Überleben nützlich zu akzeptieren. Veränderungen werden möglich, wenn ihre Struktur zu der Struktur des internalen Systems von Charlie passt. Dies erfordert von der Familie und dem therapeutischen System, dass sie mit dieser Struktur vertraut werden, dass sie sie wertschätzen und ihre Interventionen auf diese Struktur abstimmen.
Die folgende Auswahl von Leitlinien reflektiert unsere Erfahrungen mit Kindern, die unter Symptomen leiden, die zusammengefasst werden können als Asperger-Syndrom. Diagnostische Etiketten können niemals eine Person vollständig beschreiben, sodass es immer notwendig ist, die Stärken und Schwächen sowohl des Individuums als auch des umgebenden Systems zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass die Interventionen ausreichend individualisiert sind, dass sie diese Bedürfnisse ausreichend berücksichtigen. Die folgenden Leitlinien sollen lediglich als Vorschläge dienen, die berücksichtigt werden sollten, wenn Interventionen diskutiert werden.
Kinder mit Asperger-Syndrom spielen oft lieber mit jüngeren Kindern als mit Gleichaltrigen. Soziale und motorische Anforderungen sind so geringer als in Kontakten mit Kindern desselben Alters. Das Kind mit Asperger-Syndrom kann mit den jüngeren Kindern erfolgreich konkurrieren, was gut ist für sein Selbstbewusstsein. Das Kind bleibt im Training und braucht weniger Rückzug. Wenn wir versuchen, Kontakte mit Gleichaltrigen zu unterstützen, müssen wir dabei unbedingt die Fähigkeiten der anderen Mitglieder dieser Gruppe beachten.
Lösungsorientierte systemische Therapie scheint ein vielversprechender Ansatz für eine effektive Behandlung der Probleme von Kindern, deren Symptome als Asperger-Syndrom zusammengefasst werden können, ebenso wie ihres sozialen Umfelds zu sein. Sowohl das klinische Personal als auch die Familien empfanden den Gebrauch lösungsorientierter systemischer Strategien als angenehm und erfolgreich. Die Kinder zeigten Verbesserungen im Kontakt mit Gleichaltrigen, und ihre Kompetenzen im Überdenken ihrer eigenen Interessen und ihres Verhaltens wuchsen wahrnehmbar. Die Familien berichteten, dass sie sich gegenseitig besser verstanden, und dass sie besser in der Lage waren, sich gegenseitig adäquat zu behandeln. Sowohl ein besseres Verständnis der spezifischen Probleme als auch passendere Lösungen wurden gefunden.
Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Abt. 1, LVR-Klinik Viersen, Postfach 12 03 40, D-41721 Viersen, Germany
Tel.: +49 (0) 21 62 / 96 5001,
Fax: +49 (0) 21 62 / 96 5038
E-Mail: Ingo.SpitczokvonBrisinski@lvr.de
Die LVR-Klinik Viersen ist nach KTQ zertifiziert mehr »
Das Umwelt- management der LVR-Klinik Viersen ist EMAS-validiert
REG.NO.DE-137-00033
Die Apotheke mit Speziallabor ist seit 2004 zertifiziert nach DIN ISO 9001